Bärlauch

Wikipedia – Urheber: Lisa Carter

Bald ist es wieder so weit und die Sammelzeit für den Bärlauch beginnt. Sie ist eine ausdauernde Pflanze, die in vielen Teilen Europas verbreitet ist. Die Verwandtschaft mit dem Knoblauch kann sie nicht verleugnen, denn sie hat einen charakteristisch würzigen sprich knoblauchartigen Geruch. Außerdem ist Bärlauch mit dem Schnittlauch und der Zwiebel verwandt und hat einen hohen Vitamin C-Gehalt.

Am häufigsten wächst der Bärlauch im Schatten von Laubbäumen, an Flussauen und im Uferbereich von Bächen. Beim Sammeln sollte man von einer Pflanze nicht alle Blätter entfernen, damit sie nicht beschädigt wird. Auch ist darauf zu achten, dass der Bärlauch sehr leicht mit dem giftigen Maiglöckchen verwechselt werden kann.
Ich mische die Bärlauchblätter roh und klein geschnitten als Gewürz unter Salate. Im Frühjahr ersetzt der Bärlauch in der Küche den Schnittlauch oder die Zwiebel. Seit der Bärlauch in meiner Küche eingezogen ist, mache ich aus den Blättern auch selbstgemachten Pesto der sehr gut zu Spagetti passt, aber auch Pfannekuchen einen besonderen Geschmack gibt.

Bei hohen Blutdruck verwendet man die feingehackte Zwiebel des Bärlauchs, die man in einer Tasse warmer Milch einige Stunden ziehen lässt. Diese Mischung wird schlückchenweise getrunken, allerdings sollte man keinen empfindlichen Magen haben. In der traditionellen Volksheilkunde gilt der Bärlauch auch als wirksames Mittel gegen Arteriosklerose, Darmerkrankungen und Appetitlosigkeit. Wie bei allen Naturheilmittel sollte auch der Bärlauch nicht überdosiert werden.

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