Feuchtfrohes

Mancher fühlt sich pudelwohl
mit ’nem Schlückchen Alkohol.
Kriegt er deren gar zwei- drei,
ist er richtig voll dabei.

Oh, er freut sich seines Lebens,
während dieses sel’gen Hebens.
Ganz im Innern, bis ins Mark
fühlt er, er ist heute stark.

Auch wenn er bezahlen muss,
ist es damit noch nicht Schluss.
Was bedeutet heute Geld?
Nichts.. Er zahlt – was kost‘ die Welt?

Übel, traurig wird’s Erwachen,
weit und breit kein Grund zum Lachen.
Ist auch strahlend schön der Morgen,
ihm ist schlecht. Die kleinen Sorgen,
die ihn just zum Gläschen trieben,
sie sind nicht allein geblieben.
Während er gar fröhlich war,
zeugten sie ihm noch ein paar,
die ihn keinen Deut beglücken –
nein, nur gottsallmächtig zwicken.

Merke: schönste Rauscheswonne
taugt am Ende nicht die Bohne.

Dichter: Friedrich Rieber (Fritz the Cat) Leider ist unser Freund nicht mehr unter uns. Daher werde ich seine Gedichte, der er mir anvertraute, hier nach und nach veröffentlichen.

Bildquelle: Wandersmann by pixelio.de

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